ÜBER MICH

Mein Name ist Corinna Ludwig, geboren bin ich 1982. Zu meinem Leben gehörten schon immer Tiere, egal ob Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten, Katzen, Pferde oder Hunde – für mich war schon immer klar, dass Menschen Tiere brauchen und in der Verbindung zwischen Mensch und Tier etwas Besonderes liegt, dass diese Art des Kontakts und der Interaktion auf spezielle Weise glücklich macht und in vielen Bereichen zu einer positiven Entwicklung und Stabilisierung beiträgt.

An meiner Hündin Ruby habe ich dann, als damals fertige Dipl.-Pädagogin und tätig in der Jugendhilfe, beobachten können, wie sie bspw. als Motivator, Eisbrecher, gute-Laune-Bombe, unvoreingenommene Kuschelpartnerin, Aktivator, aber auch mal als Co-Trainerin sozialer Kompetenzen oder Lese-Rechtschreib-Förder-Hund und vielem mehr meine Arbeit unglaublich bereichert hat. Gemeinam absolvierten wir die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam.

Unsere gemeinsame Entwicklung ging immer weiter. Ruby und ich waren immer gemeinsam in unserem Hundesportverein aktiv, zuerst als lernende Mitglieder, sehr schnell habe ich dann aber auch selbst den Hundetrainerschein im dvg erworben und besitze diesen inzwischen seit 10 Jahren. Neben der Basisausbildung (Welpen, Jungehunde bis zum Grundgehorsam und der Begleithundeprüfung) gebe ich bei uns auch gerne das Longiertraining.

Beruflich habe ich 2015 dann die berufsbegleitende Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Schwerpunkt Verhaltenstherapie sowie Psychotraumatologie des Kindes- und Jugendalters, mit der Approbation abgeschlossen.

Aktuell bin ich – hauptsächlich inzwischen begleitet von meinem Border Collie Floki – in einer sozialpsychiatrischen Praxis in Münster tätig. Ruby hat noch vereinzelt Einsätze, war eine Zeit lang in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig, auch in einer Demenzwohngruppe und besonders gerne unterstützt sie mich oder meine Kolleg*innen darin, Menschen von ihrer Hundephobie zu befreien.

Ruby war es auch, die mir im Laufe meiner Tätigkeit als Traumatherapeutin gezeigt hat, dass die Wahrnehmung von Hunden noch deutlich feiner und differenzierter ist, als mir das bis dahin bewusst war. Ruby hat mir gezeigt, dass sie bspw. Dissoziationen wahrnehmen und unterbrechen kann. Das hat mich neugierig gemacht und ich bin auf das Thema „Assistenzhund“, speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, v.a. mit Posttraumatischen Belastungsstörungen und / oder dissoziativen Störungen, gestoßen. So habe ich Anfang 2019 begonnen, nebenberuflich in einer Assistenzhundeschule zu arbeiten, um dort mit unseren Kund*innen gemeinsam ihre Hunde auszubilden. Auch hier liegt mein Schwerpunkt bei den psychischen Beeinträchtigungen, PTBS und Autismus.